Die Geschichte Kendarras

Die Zeitrechnung wird mit dem Ende der Magierkriege eingesetzt (ndMK= nach den Magierkriegen).

ndMK


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Die Magierkriege ändern das Antlitz der gesamten Welt. In Kendarra herrscht nach diesem Krieg großes Elend und Chaos. An vielen Orten hat sich das magische Gefüge verändert und Städte und Länder liegen am Rande des Ruins.

Ca. 70

Die Stadt Norburg wird auf den Ruinen einer alten Stadt errichtet. Auf dem Gelände der Stadt ist das wirken von Magie unmöglich oder sehr unzuverlässig.

Ca. 50-200

Die Jahre der Flammen: Das Misstrauen und die Furcht vor Magiern lassen in ganz Kenndarra Scheitehrhaufen in Flammen aufgehen. Jungen Novizen und Schamanen sind die häufigsten Ziele. Jedoch nimmt im Laufe der Verfolgung auch der Übergriff auf Nicht-Magier zu.

Im Jahre 200 setzt die Stadt Norburg den Magierrat in Norburg ein, dieser soll den Praktiken einen Riegel vorschieben. Stoßen sie zunächst auf Widerstand, gelingt es ihnen gemeinsam mit dem bisher im Verborgenen arbeitenden Orden des Wissens, in weiten Teilen um Norburg für Besserung und Aufklärung zu sorgen.

Ca. 200

Talvikanische Kriegergruppen attackieren das Umland von Norburg auf der gezielten Suche nach Magiern. Norburg stellt ein eigenes Herr auf um dieser Bedrohung habhaft zu werden. Die Festung im Süden Talvikas stellt jedoch eine unüberwindbare Hürde dar. Im Frühjahr des folgenden Jahres werden von beiden Seiten die Feindsehligkeiten abgebrochen. Talvika verbarrikadiert sich seit jener Zeit hinter den eigenen Mauern.

210

Das Land Estlian erwächst an der östlichen Küste des Schwarzen Meeres. Seine Hauptstadt Malvesta ist heute der einzige Zeuge über den einstigen Bestand dieser Nation.

250

Die Stadt Norburg gilt als größte und einflussreichste Stadt an der gesamten schwarzen Küste. Schon damals stellte sie ein Zentrum von Kunst, Handwerk und Kultur dar.

272

Die Grafschaft Drakenwald wird Gegründet. Sie ist eine Heimstätte von Wesen aller Art. Ihre Ziele bleiben jedoch weitestgehend unbekannt.

370

Auf dem Gebiet des heutigen Nalabnors eint der selbst ernannte König Markus Andar von Grunwald mit Hilfe von Waffengewalt einen Großteil des Landes zum Königreich Nalabnor.

488

Palrifus wird gegründet. Aus einigen Dörfern im Norden der Ebenen von Ulaik und einigen Siedlungen nahe des Nordmeeres wächst eine geeinte Nation unter der erstarkenden Priesterschaft des Prinastel.

550-610

Krieg und aufstände ziehen durch die Ebenen von Ulaik. Die einst dominierende Stadt Derwellia wird geschliffen. Das Land zerfällt. Die folgenden Jahrzehnte führen das Land in den Ruin und es erholt sich bis heute nicht.

640

Auf dem Gebiet des heutigen Zerpens treffen Gnome und Menschen das erste mal nach den Magierkriegen erneut aufeinander. Die isolierten Gnome, die ihre Heimat zum Schutz unter der Erde gesucht haben sind von den Menschen angetan, sowie die Menschen von den Erfindungen der Gnome.

764

Das Fürstentum Zerpen wird begründet.

784

Nachdem das Geschlecht von Markus Andar 400 Jahre lang das Reich Nalabnor unter sich geeint hatte, verstirbt der letzt Thronerbe Antrus von Nalabnor während einer Schlacht gegen das erstarkende Fürstentum Zerpen. Einige Adlige einen sich unter Zerpens Banner. Die Übrigen Länder zerfallen in kleine Kriege um das rechtmäßige Erbe der Krone.

801 – 821

Hunger und Armut entfachen die Orkenkriege an den Grenzen Zerpens. Stämme aus den Ebenen von Ulaik einen sich unter dem Banner von Drogesch Urg’Mark, einem Charismatischen Orkhäuptling. Ihr erklärtes Ziel sind die reichen Vorratskammern des Reiches. Unter Drogeschs Banner einen sich sowohl Menschen wie Orks. Drogesch findet bereits im Jahr 807 an den Grenzen der Grafschaft Norbrügg den Tot. Sein Heer führt allerdings bis in den Winter des Jahres 821 immer wieder Angriffe gegen die Zerpner. Noch bis heute leben Nachkommen jener Orks und Menschen in den Gebirgen und Wäldern um das Fürstentum.

895 - 907

Von den Zwergen vertriebene Orkstämme und Ogerhorden dringen nach Estlian vor. Täglich verlieren die Estlianer an Boden.

907 - 908

Die Nation Estlian zerbricht unter den Übergriffen. Einzig Malvesta hält gegen die Horden stand. Kräftige Unterstützung von angekauften Söldnern sorgt für ein Aushalten der Verteidigung. Die Horden werden vertrieben, doch die Kassen sind leer. Aufgrund von ausbleibenden Zahlungen verschanzen sich die Söldnertruppen und übernehmen die Stadt.

1075

In Nalabnor schließen sich einige der größeren Länder zum Rat von Nalabnor zusammen. Ihr erklärtes Ziel ist die Vereinigung Nalabnors und die Wiederherstellung des mächtigen Königreichs von einst. Jahrhunderte der Feindsehligkeit und mangelnde Kompromissbereitschaft machen die Arbeit des Rates jedoch nicht zu einer Erfolgsgeschichte.

1103 - 1110

Der große Glaubenkrieg zwischen Zerpen und Norburg fordert auf beiden Seiten gewaltige Verluste. Im Jahr 1110 muss sich Zerpen geschlagen geben und unterschreibt den Kapitulationsvertrag und willigt einem Schandfrieden ein.

Februar 1112

Unruhen in Zerpen wecken die Aufmerksamkeit Norburgs. Der Rat ernennt einen Botschafter: Anselm von Norburg

Mai – Juli 1112

Eine Eskorte unter der Führung von Anselm von Norburg wird nach Thomasburg entsandt um mit dem zerpnischen Fürsten in Verhandlung zu treten. Die Eskorte hat mit massiven Angriffen zu ringen. Dennoch gelingt Anselm von Norburg unbeschadet nach Thomasburg.

August 1112

Die Verhandlungen mit dem Fürsten von Zerpen und Norburg werden zu einem Abschluss gebracht, der beide Seiten zufrieden stellt.

März 1113

Die Ultorianische Kirche zu Thomasburg krönt den Amtierenden Fürsten von Zerpen zum Kaiser vor Ulthors gnaden. Die Baronen und Grafen werden in die Ränge von Fürsten erhoben. Mit der Erhebung des Kaisers gehen weitere Unruhen durch das Land. Viele Familien des Kleinadels werden ihrer Ländereien beraubt oder werden in neue Aufgaben gedrängt.

September 1113

In Nalabnor in der Ortschaft Vandyn erhebt sich eine Scharr Untoter unter der Kontrolle eines mächtigen Magiers namens Ramires. Nach den Berichten zu Folge konnte die Gefahr gebannt werden, doch bleibt vieles ungewiss.

1114

Angriff und Überfälle von ehemaligen Söldnergruppen häufen sich am Rande der Ebenen von Ulaik und Nalabnor.